Aktuelle Projekte

Gemeindeentwicklungskonzept Frankenheim/Rhön


„Wo soll es in Zukunft hingehen?“ lautete die spannende Frage in Frankenheim, wo wir von September 2017 bis April 2018 gemeinsam mit dem Gemeinderat, dem Dorfentwicklungsbeirat und den Bürgerinnen und Bürgern ein Gemeindeentwicklungskonzept erarbeitet haben. Damit hat sich die Gemeinde um die Aufnahme in das Thüringer Dorfentwicklungsprogramm beworben.

Die Entwicklung altersgerechter Wohnformen, Lösungen für fehlende Busverbindungen nach Hessen und Bayern sowie Kooperation und Vernetzung mit den Nachbargemeinden lauten einige der wichtigen Ziele. Neben der Stärken-Schwächen-Diskussion, einer Zukunfts- und Projektwerkstatt fand auch eine Zusammenkunft mit den Jugendlichen statt, um in Frankenheim wieder einen Jugendclub zu etablieren.


Umsetzung ILEK Würzburger Norden

Seit 2017 ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) in der Umsetzung und wir unterstützen die zehn Gemeinden im Rahmen des Allianzmanagements beispielsweise bei folgenden Projekten:

  • Mehr als Kraut und Rüben-QR-Tour

Die Tour soll eine Ausflugs- und Radltour sein, die Orte verbinden und Gästen und Einheimischen multimediale, aber auch echte Erlebnisse in jedem Dorf und in der Landschaft bieten. Es geht darum, die Orte und ihre (historische) Besonderheiten neu zu entdecken und mit anderen Augen zu sehen, aber auch um aktuelle und zukünftige Themen wie Nachhaltigkeit, Sonderkulturen und Ernährung. Erste Stationen der  Tour sollen zur Eröffnung der Landesgartenschau Würzburg im April 2018 fertig sein.

  • Pilotprojekt Grundwasserschutz

Der Würzburger Norden zählt zu den besonders trockenen Regionen Bayern. Durch die geringen Niederschläge kann sich auch weniger Grundwasser bilden und man kommt schon sehr nah an die natürliche Grenze, um den hohen Wasserbedarf für die landwirtschaftlichen Sonderkulturen zu decken und gleichzeitig die Trinkwasserversorgung aufrecht zu halten.
Um das Problem der langfristig sinkenden Grundwasserstände lösen und Konflikte zwischen Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Naturschutz entschärfen zu können, muss grundsätzlich umgedacht und gemeinsam über Alternativen zur Grundwassernutzung nachgedacht und diskutiert werden.

Mehr Infos unter www.wuerzburger-norden.de